Kopfschmerzen

Kopfschmerzen, Stress, Frau fasst sich mit den Händen an die Schläfen

Aktualisiert am 13. Juli 2021 von ÁYIO-Q Redaktion

Weltweit gehören Kopfschmerzen neben Rückenschmerzen zu den häufigsten Schmerzsyndromen und stellen eine der 10 häufigsten Erkrankungen dar. 4 % der Weltbevölkerung leidet an 15 oder mehr Tagen pro Monat an Kopfschmerzen, die manchmal sogar zu funktionellen Behinderungen führen. Sie können gelegentlich, anfallartig oder chronisch auftreten. Vor allem Migräne und Spannungskopfschmerzen sind weit verbreitet. Im Allgemeinen sind die Grundlagen und die Ursachen von Spannungskopfschmerzen weitgehend ungeklärt.

Wenn Verspannung zu Spannung führt

Im Allgemeinen sind die Grundlagen und Ursachen von Spannungskopfschmerzen weitgehend ungeklärt. Es findet sich jedoch bei vielen Leidenden eine deutlich erhöhte Muskelanspannung im Nacken und Rückenbereich (z.B. Musculus trapezius), was die Ursachen von vermehrter Brustatmung oder Stress sein kann. Auch Flüssigkeits- und Frischluftmangel kann Spannungskopfschmerzen auslösen. Als weitere Auslöser gelten chronische Überforderung, Nahrungsmittelunverträglichkeit und Übersäuerung des Körpers.

Seitlich der Wirbelsäule treten periphere Nerven aus und innervieren bzw. reizen bestimmte Körperregionen. Besonders der Hauptnerv, welcher zwischen dem ersten und zweiten Halswirbel austritt und durch verschiedene Muskelgruppen verläuft, kann durch eine fasziale Verspannung abgeklemmt werden. Diese Spannungsverhältnisse im Nackenbereich werden vor allem durch Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel, wie Schlafen in einem unbequemen Bett, schlechte Sitzpositionen am Arbeitsplatz oder gar einem Fehlbiss der Zähne, ausgelöst und verursachen nicht selten sogenannte Spannungskopfschmerzen.

Der neuronale Kurzschluss

Besonders Frauen ab dem 50. Lebensjahr leiden unter Schmerzattacken, welche den Trigeminusnerv betreffen. Diese Art von Kopfschmerzen können durch Berührungen, Kauen, Schlucken oder Sprechen ausgelöst werden. Ursächlich liegt meist ein neuronaler Kurschluss zugrunde, bei dem die taktilen Nervenzellen und die schmerzleitenden Fasern fälschlicherweise interagieren. Vielen Betroffenen kann durch die Anwendung gezielter Entspannungstechniken geholfen werden.

Sich den Kopf zerbrechen

Zeitmangel, Termindruck, Unvereinbarkeiten – in der heutigen Gesellschaft finden immer weniger Menschen einen Ausweg aus dem Hamsterrad. Die Gratwanderung, einerseits allen Anforderungen gerecht zu werden und andererseits nicht den Blick für die eigenen Bedürfnisse zu verlieren, fällt vielen schwer. Stress ist mittlerweile zu einer Dauerbelastung geworden und wirkt sich nicht nur auf Schlaf, Verdauung oder Stimmung aus. Auch Kopfschmerzen gehören zu den klassischen Symptomen, die durch Stress ausgelöst werden. Ursächlich führt eine Dysregulation des vegetativen Nervensystems abwechselnd zur Gefäßverengung und Gefäßerweiterung im Kopfbereich. Die Folge sind Kopfschmerzen, welche den Organismus zur Ruhe zwingen sollen. Doch es ist nicht immer einfach, die Warnsignale des Körpers wahrzunehmen und darauf zu reagieren.

Der Lebensstil, der sich nicht auszahlt

Nikotin und Alkohol sind der Gesundheit nicht zuträglich. Auch Schlafmangel, sei er durch Schichtarbeit, Stress oder chronische Schmerzen initiiert, beeinträchtigt langfristig die Lebensqualität. Zudem führen Grunderkrankungen, die mit einem ungesunden Lebensstil einhergehen, wie Hypertonie oder Diabetes, oftmals zu weiteren Beschwerden. So ist es möglich, dass ein Verhalten, welches nicht im Einklang mit unserer biologischen Uhr und unseren Grundbedürfnissen steht, Kopfschmerzen auslösen kann.

Wie Ernährung, Hormone und Medikamente Kopfschmerzen verursachen können

Nicht selten berichten Menschen mit Kopfschmerzen oder Migräne von plötzlichen Schmerzattacken nach dem Genuss verschiedener Lebensmittel wie Schokolade oder Käse. Auch synthetische Hormone wie die Anti-Baby-Pille oder bestimmte Medikamente wirken sich negativ auf den Körper aus und können zu Kopfschmerzen führen. Diese sogenannten toxischen Schmerzattacken sind ein Versuch des Körpers, eine Vergiftung zu verhindern. Der Stoffwechsel wird angekurbelt, um die Toxine zu eliminieren. Infolgedessen kommt es aber zu einem Ungleichgewicht von Botenstoffen und der Stoffwechsel entgleist. Dabei verursacht die plötzliche Weitung der Gefäße und der schnelle Botenstoffeinstrom ins Gehirn stechende oder pulsierende Kopfschmerzen. Zudem können auch klimakterische oder prämenstruelle Hormonschwankungen psychosomatische Beschwerden wie Kopfschmerzen auslösen.

Herkömmliche Behandlung von Kopfschmerzen

In der Regel sind die meisten chronischen Kopfschmerzen harmlos, doch sie beeinträchtigen die Lebensqualität. Konventionelle Therapien, bei denen die Einnahme von Schmerzmitteln im Vordergrund steht, behandeln nahezu immer nur die Symptome. Die Analgetika führen im Akutfall zur Schmerzleitungsunterbrechung, Gefäßerweiterung oder –verengung, Ko-Analgetika wirken gegen Übelkeit, Schwindel oder sind beruhigend. Diese Art der Behandlung ist zwar schnell, doch langfristig stellt sich die Frage, wie Kopfschmerzen ganzheitlich therapiert werden können. Denn jeder Mensch trägt ein enormes Potenzial in sich, um sich selbst zu heilen. Fehlregulationen und Fehlfunktionen lassen sich am besten behandeln, wenn die Symptome nicht dauerhaft ausgeblendet sind und das Beschwerdebild durch medikamentöse Begleiterscheinungen verzerrt wird.

Ganzheitliche Sicht auf den Schmerz

Als Lösung bietet es sich an, eine Grundordnung zwischen der seelischen, körperlichen und geistigen Gesundheit herzustellen. Verschiedene Stressoren können diese Grundordnung beeinträchtigen und zu Kopfschmerzen führen. Doch es ist möglich, diese Stressoren auszumachen und zu mindern oder sie zu vermeiden. Es gibt verschiedene Formen und Ansätze, den krankmachenden Faktoren zu begegnen. Das kann beispielsweise mit Entschlacken, Ernährungsumstellung, Wasserkuren, spezielle Atemtechniken, Bewegung, Phytotherapie, Entspannungstechniken oder Gefäßtraining gelingen. Doch wie kommt man am besten aus dieser Spirale heraus und lernt wieder Zugang zu sich und zu den eigenen Ressourcen zu finden und so ein positives Stressmanagement entwickeln? Wie kann man Verspannungen gezielt lösen? Wie erkennt man einen eventuellen Zusammenhang zwischen Genussmitteln und Beeinträchtigungen des Stoffwechsels? Eine Möglichkeit, diese ganzheitlichen Therapiemöglichkeiten anzuwenden und professionelle Anleitungen für Ratsuchende, auch für Zuhause, bietet beispielsweise das ÁYIO-Q Zentrum der Vitalität an. Viele Menschen sind begeistert und können die Prinzipien der Therapien langfristig für sich zu Hause umsetzen.


Quellen:

  1. Thieme Naturheilverfahren-Naturheilkundliche Maßnahmen bei Kopfschmerzen und Migräne, auf: https://www.thieme.de
  2. Naturheilmagazin – Erkrankungen: Kopfscherzen und Migräne, auf https://naturheilmagazin.de
  3. Heilpraxisnet – Symptome: Kopfschmerzen-Ursachen-und-Behandlung auf https://www.www.heilpraxisnet.de

 

veröffentlich am:
15. April 2021

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