Saure und basische Ernährung im Licht der Quantenmedizin

Aktualisiert am 25. Oktober 2021 von Carolin Jäger

Mit Sicherheit kennen die meisten Leser die alte Volksweisheit: Sauer macht lustig. Sie beschreibt auf wunderbare Weise den positiven Einfluss von sauer schmeckenden Lebensmitteln auf unseren Gemütszustand. Sauerkraut, Zitronen und Essig wirken nämlich in einem gesunden Körper gar nicht sauer, sondern zählen zu den Basenbildnern. Nahrungsmittel hingegen, die im Organismus Säuren hervorbringen, schmecken selbst nicht sauer. Im folgenden Artikel erfahren Sie, welche Auswirkung eine basische und eine saure Ernährung auf den Menschen hat und wie sich ein gestörter Säure-Basen-Haushalt ausgleichen lässt.

Können wir tatsächlich übersäuern?

Im Bereich der Naturheilkunde wird nichts so kontrovers von Wissenschaftlern diskutiert wie die sogenannte Übersäuerung. Ein Mensch würde sterben, wenn sein Blut plötzlich einen sauren pH-Wert annimmt. Deshalb besitzt unser Organismus ein ausgeklügeltes Puffersystem, das überschüssige Säuren umgehend neutralisiert. Vom Standpunkt eines klassisch ausgebildeten Biologen oder Chemikers ist folglich eine Übersäuerung des Körpers unmöglich. Um Missverständnisse zu vermeiden, erläutern wir das Thema zunächst aus Sicht der Quantenmedizin.

Was bedeutet sauer und basisch eigentlich?

Gemäß der Säure-Base-Theorie der Chemiker Professor Dr. Johannes Nicolaus Brønsted und Professor Dr. Martin Lowry sind Säuren chemische Verbindungen, die positiv geladene Wasserstoffionen (Protonen, H+) abgeben. Basen (Laugen) hingegen können Protonen aufnehmen. Zur Verdeutlichung zwei Beispiele: Salzsäure (HCl) gibt ein Proton ab und dissoziiert in Wasser (H2O) zu H3O+ und Cl. Die Natronlauge (NaOH) nimmt in wässriger Lösung ein H+ Ion auf, sodass Na+ und H2O entstehen.1

Säuren und Basen – Auswirkungen auf den Organismus

Laut aktuellen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen liegt das Wasser in unseren Zellen und Geweben nicht als Flüssigkeit vor, sondern besitzt eine hoch geordnete, flüssigkristalline Struktur. Aus diesem Grund gilt das Konzept der Säuren und Basen von Professor Brønsted und Professor Lowry im menschlichen Körper nur eingeschränkt.2

Offenbar besteht eines der Geheimnisse des Lebens darin, dass höhere Organismen über mehrere hierarchisch angeordnete Systeme verfügen. Bei Gesunden werden die anfallenden Säuren umgehend über den Urin ausgeschieden. Im Fall eines größeren Säureüberschusses kommen weitere Hilfssysteme zum Einsatz.

Unter anderem lagert unser Organismus überschüssige Säuren in Form von „Schlacken“ im Bindegewebe ab, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu mobilisieren und auszuscheiden. Erst dann, wenn diese Verteidigungslinie durchbrochen ist, kommen die Puffersysteme der wässrigen Lösungen zum Einsatz.

Ein praktisches Beispiel:

Bei einer gesunden Person befindet sich der wässrige Anteil von Blut, Urin, Speichel und anderen Körperflüssigkeiten in einem geordneten, flüssigkristallinen Zustand. Saure Stoffwechselprodukte und Säuren aus der Nahrung sind in diese Struktur eingebettet und können so an ihren Bestimmungsort transportiert werden, ohne den pH-Wert der Flüssigkeit zu verändern.

Untersuchungen von Professor Dr. Bernd Kröplin zeigen, dass die symmetrische Anordnung des Körperwassers bei manchen Menschen Störungen aufweist. In diesen Fällen liegt das Wasser nicht mehr in flüssigkristalliner, sondern zum Teil in flüssiger Form vor. Während bei einem Gesunden die Magensäure eine hoch geordnete Struktur besitzt, verliert sie bei einem Patienten mit Magengeschwür oder Magenschleimhautentzündung ihre Ordnung.

Wenn beide ein Glas Zitronensaft trinken, wirkt sich die enthaltene Säure unterschiedlich auf den Organismus aus. Für den Magenkranken gilt die Chemie der wässrigen Lösungen, sodass die Zitronensäure als Tricarbonsäure insgesamt drei positiv geladene Wasserstoffionen abgeben kann. Bei einem Gesunden hingegen ist die Magensäure flüssigkristallin. Die Zitronensäure behält deshalb ihre Protonen und gelangt unverändert in den Körper, wo sie basisch verstoffwechselt wird. Aus diesem Grund gehören Fruchtsäuren wie die Zitronensäure zu den basenbildenden Lebensmitteln.

Was bedeuten die Ausdrücke basische und saure Kost?

Wenn wir von sauren und basischen Lebensmitteln sprechen, meinen wir damit nicht den Säurebegriff aus der klassischen Chemie. Unser Verständnis von Säuren und Basen berücksichtigt die neuesten Erkenntnisse der Quantenmedizin. Die Säure-Base-Definition von ÁYIO-Q macht eine Aussage darüber, wie sich ein Nahrungsmittel im Organismus eines Lebewesens mit seinem flüssigkristallinen Aggregatzustand des Wassers verhält und auf welche Weise es auf den Geist einwirkt.

Welche Lebensmittel gehören zu einer sauren Kost? An erster Stelle sind verarbeitete Nahrungsmittel wie Fertiggerichte und Fertigsoßen, raffinierter Zucker, Kaffee, Limonadengetränke, Alkohol sowie Nudeln und Backwaren aus weißem Mehl zu nennen. Aber auch Fleisch und Fleischprodukte (Schinken, Wurst, Innereien), Fisch, Meeresfrüchte, Eier, Milch, Joghurt, Quark und Margarine zählen zu den säurebildenden Nahrungsmitteln. Die Palette der basischen Kost umfasst die meisten Obst- und Gemüsesorten, Pilze, Sprossen, Kräuter, Apfelessig und lebendiges Wasser.

Welche Auswirkungen hat die basische und saure Ernährung für Körper und Geist?

Basische Nahrung enthält wertvolle Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalzium und Kalium, die in unserem Organismus eine basische Wirkung entfalten. Die vorkommenden Bitterstoffe sorgen zudem dafür, dass der Körper selbst basische Verbindungen herstellt. Zu den weiteren Vorteilen zählen:

Basische Kost

  • wird nicht zu sauren Endprodukten (Schlacken) abgebaut,
  • wirkt entzündungshemmend aufgrund ihrer zahlreichen Antioxidantien,
  • hilft beim Aufbau eines gesunden Mikrobioms im Darm,
  • besitzt einen großen Anteil an lebendigem Wasser,
  • enthält wertvolle Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die
  • unseren Körper vitalisieren, das Immunsystem stärken und die Ausleitungsorgane (Leber, Nieren) unterstützen.

Saure Nahrung hingegen ist reich an säurebildenden Aminosäuren und enthält Mineralstoffe wie Fluor, Chlor, Jod und Phosphor in großer Zahl. Diese wirken auf uns sauer. Bei der Verdauung entstehen darüber hinaus saure Abbauprodukte, die eine Verschlackung des Bindegewebes begünstigen.

Saure Kost

  • ist nicht in der Lage, die Basenbildung im Organismus anzuregen,
  • schwächt die körpereigenen Entsäuerungsprozesse,
  • weist nur einen geringen Wasseranteil auf,
  • beeinträchtigt den Zustand unseres Mikrobioms,
  • fördert Entzündungen.

Mögliche Symptome einer Übersäuerung, die oftmals nicht als solche erkannt wird, sind unter anderem:

  • Appetitlosigkeit,
  • Abgeschlagenheit und/oder Müdigkeit,
  • Nervosität und/oder Unruhezustände,
  • depressive Verstimmung,
  • Cellulitis (schlaffes Bindegewebe)
  • Muskel-  und/oder Gelenkbeschwerden,
  • rheumatische Beschwerden
  • Osteoporose.

Das Säure-Basen-Gleichgewicht spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, wenn es um den Zustand des Geistes geht. Menschen, die sich basisch ernähren, sehen die Welt um sie herum zumeist deutlich positiver. Wer übersäuert ist, neigt hingegen eher zu Sorgen, Angst und Depressionen.3

Wie lässt sich ein gestörter Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringen?

Um das saure Milieu abzubauen, besteht der wichtigste und häufig auch schwierigste Teil in der konsequenten Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Idealerweise streichen Betroffene Brot und Brötchen aus weißem Auszugsmehl, Fertiggerichte, Fast Food, Haushaltszucker und zuckerhaltige Getränke vollkommen von ihrem Speiseplan.

Wer weitgehend auf verarbeitete Lebensmittel wie Wurstwaren und Fleisch aus Massentierhaltung verzichtet sowie seinen Kaffee- und Alkoholkonsum einschränkt, schafft damit gut Voraussetzungen für die körpereigene Entsäuerung. Was darf ich dann überhaupt noch essen? Fragen wie diese bekommen Naturheilärzte und Heilpraktiker häufig zu hören.

Bei der Umstellung geht es darum, eine basenüberschüssige Ernährungsweise zu etablieren. Der Anteil von frischem Obst, Gemüse und Salaten sollte möglichst hoch sein. Fleisch, Fisch, Garnelen oder Muscheln sind selbstverständlich erlaubt, obwohl sie den Säureanteil im Körper erhöhen. Wichtig ist, beim Kauf auf Qualität zu achten. Ein Steak oder Kotelett, das voller Antibiotika und Stresshormone steckt, eignet sich wesentlich weniger als ein Stück Fleisch vom Biobauern aus der näheren Umgebung.

Kann auch unser Geist zur Wiederherstellung des Säure-Basen-Gleichgewichts beitragen?

In den letzten Jahrzehnten entstand ein vollkommen neuer Zweig der Medizin: die Psychoneuroimmunologie. Sie untersucht den Einfluss des menschlichen Geistes (Psyche) auf Immunsystem und Nervensystem. Vor allem stehen die Auswirkungen von starkem und anhaltendem Stress im Fokus der Psychoneuroimmunologie.4

Da chronischer Stress den Säure-Basen-Haushalt des Körpers verschiebt und dadurch eine Entsäuerung erschwert, sollte dieser Aspekt ebenfalls berücksichtigt werden. Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Meditation, Yoga und die progressive Muskelentspannung nach Jacobson helfen dabei, den Stress besser zu bewältigen.

Durch positive Gefühle können wir unser Immunsystem beeinflussen, sodass es nicht zu stressbedingten Entzündungsreaktionen kommt. Deshalb leben Menschen gesünder, die glücklich und zufrieden sind und gegenüber anderen Empathie und Dankbarkeit empfinden. Denn wer stets griesgrämig und sauer durchs Leben geht, übersäuert auch auf körperlicher Ebene.

Entsäuerung als naturheilkundlicher Behandlungsansatz

Neben der Ernährungsumstellung empfehlen ganzheitlich orientierte Therapeuten weitere Maßnahmen. Dazu gehören vor allem:

  • regelmäßige Bewegung
  • Stressabbau und Entspannungsübungen
  • Atemtechnik mit einem bewussten, tiefen Ein- und Ausatmen
  • Basenfasten und Basenbäder
  • täglich 1,5 Liter lebendiges Wasser trinken
  • bei Bedarf zusätzlich basische Mineralien einnehmen

Dank ihres naturheilkundlichen Ansatzes eignet sich die ÁYIO-Q-Gesundheitslehre besonders gut dazu, einen Ausgleich zwischen Körper und Geist herzustellen. Über das physikalische Prinzip der Quantenverschränkung werden auf Ihr Trinkwasser zu Hause wertvolle feinstoffliche Informationen aufgeprägt, die bei der Wiederherstellung des Säure-Basen-Gleichgewichts helfen können.

In der Tradition der Medizin im antiken Griechenland legt das ÁYIO-Q Zentrum der Vitalität besonderen Wert auf eine Steigerung der Lebensenergie sowie die Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Der kostenlose Selbsttest auf der Homepage gibt Auskunft über Ihren aktuellen Zustand von Lebensenergie und Selbstheilungskräften.

Informationen von anerkannten Gesundheitsexperten zu: Symptomen, Therapien, Vitaminen, Mineralien, Heilkräutern, ÁYIO-Q Wasserkur und ÁYIO-Q Atemtherapie


Quellen:

[1] Säure-Base-Konzepte, auf https://www.chemie.de

[2] Neueste Erkenntnisse der Quantenmedizin bestätigen die antike griechische Gesundheitslehre, auf https://www.ayio-q.com/

[3] Übersäuerung (Azidose) – Ursachen, Symptome, Behandlung, auf https://www.liebscher-bracht.com

[4] Psychoneuroimmunologie: Emotionen steuern das Immunsystem, auf https://www.pharmazeutische-zeitung.de

veröffentlich am:
5. Mai 2021

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