Erkältung und Grippe – wie unser Geist auf das Immunsystem einwirkt

Aktualisiert am 17. September 2021 von ÁYIO-Q Redaktion

Unsere Psyche (Geist) beeinflusst die körpereigenen Abwehrkräfte. Diese Erkenntnis der Psychoneuroimmunologie wird immer noch zu wenig von Ärzten und Patienten berücksichtigt. In dem folgenden Artikel gehen wir auf die psychischen Aspekte von Grippe und Erkältung ein. Die Überlegungen zu krankheitsauslösenden Viren gelten selbstverständlich auch für alle anderen übertragbaren Krankheiten.

Was sind Viren aus Sicht der Quantenmedizin?

Die Quantenmedizin betrachtet ein Virus als eine unbelebte, kristalline Struktur, die harmonisch mit einer genau definierten Frequenz schwingt. Anders ausgedrückt strahlen Viren – ähnlich wie ein Laser – kohärente elektromagnetische Felder ab, die auch als Informationsfelder bezeichnet werden. Bei gesunden Menschen kann sich ein virales Informationsfeld nicht in das körpereigene Quantenfeld integrieren, weil sämtliche Frequenzen besetzt sind.

Stellen Sie sich das am besten wie bei einem vollständigen Orchester vor, in dem es keinen Platz für einen weiteren Geiger oder Bläser gibt. Erkältungs- und Grippeviren nisten sich nur dann im menschlichen Organismus ein, wenn sich eine entsprechende Frequenz- oder Informationslücke bildet. Im Beispiel des Orchesters fällt ein Geiger krankheitsbedingt aus, sodass ein neuer Geiger dem Ensemble beitreten kann.

Störungen im Quantenfeld lassen sich vor allem bei chronischem Stress sowie einer Abkühlung der Körpertemperatur auf 36,5 °C und darunter beobachten. Als Folge öffnen sich Frequenzbereiche für krankmachende Viren, die dann ohne Schwierigkeiten den Körper infizieren.1

Unsere Immunantwort hängt von der inneren Einstellung ab

Glaube und Erwartungshaltung legen fest, wie der Organismus auf Viren und andere äußere Reize reagiert. Die Erkenntnis ist nicht neu. Seit vielen Jahren kennen Mediziner dieses Phänomen unter den Begriffen Placebo- und Nocebo-Effekt.2

Der Verzehr von grün gefärbter Milch mit einem Aroma aus Lavendel und Erdbeere aktiviert das Immunsystem. Zu dieser Erkenntnis kamen Ärzte des Uniklinikums Essen durch eine Studie im Jahr 2019. Obwohl die Farbstoffe und Aromen in der Milch unbedenklich waren, rief die Vorstellung, etwas Giftgrünes mit einem merkwürdigen Geschmack zu trinken, bei allen Teilnehmern die Abwehrkräfte auf den Plan.3

Wissenschaftler der Harvard University und der Katholischen Universität Mailand untersuchten den Zusammenhang zwischen der menschlichen Psyche und Erkältungssymptomen während der Winterzeit. Das Ergebnis der Studie: Die Erwartung, an grippeähnlichen Symptomen zu erkranken, erhöhte bei den Probanden die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieser Beschwerden.4

Umgekehrt sorgen eine positive Einstellung und der Glaube an seine Selbstheilungskräfte dafür, dass man vor Erkältungskrankheiten geschützt ist.

Stress und Angst ziehen epigenetische Veränderungen nach sich

Bei der Entstehung von Grippe und der Neigung zu wiederkehrenden Erkältungen spielen die Faktoren Stress und Angst eine wesentliche Rolle. Beides hängt häufig zusammen: Sowohl akute als auch chronische Stressbelastungen können Angststörungen auslösen. Indische Wissenschaftler der University of Delhi sind der Überzeugung: Andauernder Stress schwächt unser Immunsystem.5

Die Ursache dafür liegt in sogenannten epigenetischen Veränderungen. Mit dem Begriff Epigenetik bezeichnen Biologen Mechanismen bei der Vererbung, die nicht auf Mutationen unseres Erbguts (DNA) beruhen. Dazu zählen sämtliche Faktoren, die die Aktivität von Genen steuern. Das bekannteste Beispiel stellt die biochemische Veränderung (Methylierung) bestimmter DNA-Basen dar mit der Folge, dass das betroffene Gen inaktiv wird.

In einer Studie an 1522 Erwachsenen mit Angststörungen stellten Wissenschaftler eine 50%ige Zunahme der Methylierung des „Angst-Gens“ (ASB1) fest. ASB1 nimmt wichtige Aufgaben im Nerven- und Immunsystem wahr. In einfachen Worten: Angst unterdrückt wesentliche Funktionen der körpereigenen Abwehr.6

Grippe- und Erkältungszeit: Wie Sie sich geistig fit machen

Vor allem ist es wichtig, seine Aufmerksamkeit nicht andauernd auf potenzielle Krankheitserreger zu lenken. Durch ängstliche Gedanken wie “Oh je jetzt kursieren wieder die schrecklichen Grippeviren; hoffentlich bleibe ich verschont, denn in meinem Alter kann das gefährlich sein”, geht man in Resonanz mit dem Grippevirus und öffnet damit einer Infektion Tür und Tor.

Wer keine Angst vor Viren hat und davon überzeugt ist, sein Immunsystem schütze ihn, wird nicht so leicht erkranken. Zusätzlich sollten Sie das Gesicht sowie Ihren Hals und den Brustbereich vor einer Unterkühlung (kalter Wind oder eine niedrige Umgebungstemperatur) bewahren.

Angesichts der COVID-19-Pandemie weist der Psychiater Professor Dr. Ravi Philip Rajkumar auf die enorme Bedeutung des Stressabbaus und der Behandlung von Angststörungen hin. Denn dadurch verringert sich das Risiko von viralen Atemwegserkrankungen.7

Informationen von anerkannten Gesundheitsexperten zu Symptomen, Therapien, Vitaminen, Mineralien, Heilkräutern, ÁYIO-Q Wasserkur und ÁYIO-Q Atemtherapie.


Quellen:

[1] Köhler B. Fehler sind da, um daraus zu lernen. CO.med Juni 2020.

[2] Nocebo- und Placeboeffekt: die enorme Macht des menschlichen Geistes, auf https://www.ayio-q.com/

[3] Wie die Psyche das Immunsystem beeinflusst, auf https://www.apotheken-umschau.de

[4] Pagnini F et al. Illness expectations predict the development of influenza-like symptoms over the winter season. Complement Ther Med. 2020 May;50:102396.

[5] Ray A et al. Stress, Anxiety, and Immunomodulation: A Pharmacological Analysis. Vitam Horm. 2017;103:1-25.

[6] Angst wirkt sich auf Immunsystem aus, auf https://www.psych.mpg.de

[7] Rajkumar RP. Ayurveda and COVID-19: Where psychoneuroimmunology and the meaning response meet. Brain Behav Immun. 2020 Jul;87:8-9.

veröffentlich am:
30. August 2021

Mit Freunden teilen:

Share on facebook
Share on linkedin
Share on twitter
Share on telegram
Share on email

Mehr
Beiträge